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10. Dezember: Tag der Menschenrechte

Der Internationale Tag der Menschenrechte, der jedes Jahr am 10. Dezember gefeiert wird, erinnert an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948. In diesem Jahr haben Hunderte von Kubanern in verschiedenen Städten weltweit demonstriert, um an die Opfer des Kommunismus zu erinnern, die Freilassung von mehr als tausend politischen Gefangenen in Kuba zu fordern und den Übergang Kubas zu einem demokratischen System einzufordern. Aufgerufen von der Organisation „Exilio Unido Ya“ beteiligten sich Kubaner in mindestens 11 Ländern, darunter europäische Städte wie Oslo, Stockholm und Nürnberg, an diesen Protesten.

In Nürnberg nahmen mehr als 40 Personen an der von der Asociación MenschendeCuba organisierten Veranstaltung teil. Anaísa Rodríguez hob die Bedeutung der Demonstration hervor, indem sie an die politischen Gefangenen in Kuba erinnerte und das Engagement bekräftigte, weiterhin für die Freiheit Kubas zu kämpfen. Die Proteste unterstrichen die Existenz und Stimme der freien Kubaner und verurteilten das kubanische Regime sowie dessen Machtmissbrauch.

 

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Die kürzlich angekündigten Haftentlassungen in Kuba betreffen 553 Häftlinge, darunter politische Gefangene. Obwohl international begrüßt, kritisieren Menschenrechtsorganisationen wie MenschenDeCuba e.V., dass diese Freilassungen unter strengen Bewährungsauflagen stehen und keine tatsächliche Freiheit bedeuten. Kuba nutzt politische Gefangene weiterhin als Druckmittel in diplomatischen Verhandlungen, wie jüngst bei der Streichung von der US-Terrorliste. Solange keine grundlegenden Reformen hin zur Demokratisierung und Achtung der Menschenrechte erfolgen, bleiben diese Maßnahmen rein symbolisch und die Repression im Land bestehen.

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