Hauffstr. 3, 88457 Kirchdorf/Iller

„Tun ist die beste Art zu sagen“

José Martí, 1. Juli 1881

User zivilgesellschaftliches Engagement ist gemäß unseren Satzungszwecke sehr vielseitig. Wenn es um Kuba und die Achtung der Menschenrechte geht, wollen wir viel mehr Taten als Worte liefern. Mit den Beiträgen zu unseren satzungsmäßigen Vereinsaktivitäten wollen wir hier über unser Handeln berichten, so wie José Martí es uns in seiner Wirkungszeit vorgelebt hat. 

Abstumpfende Gegendarstellung (Teil 4): „Gesungen wird: Patria y Vida“

Der Vorstand von MenschenDeCuba e.V., Legren Velez, veröffentlicht in einer Serie von Gegendarstellungen fundierte Widerlegungen der Artikel von Michel Torres Corona in der jungen Welt. In Teil 2, „Gescheiterte kommunistische Unbeweglichkeit“, kritisiert Velez die Propaganda, die Kuba als Opfer externer Mächte darstellt, und beleuchtet die hausgemachten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krisen des Landes. Er zeigt auf, dass Repression, fehlende Demokratie und staatliche Misswirtschaft die wahren Ursachen der Not der Bevölkerung sind, während Proteste und ziviler Widerstand den Willen des Volkes nach Freiheit und Menschenrechten sichtbar machen.

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Abstumpfende Gegendarstellung (Teil 2): Gescheiterte kommunistische Unbeweglichkeit

Der Vorstand von MenschenDeCuba e.V., Legren Velez, veröffentlicht in einer Serie von Gegendarstellungen fundierte Widerlegungen der Artikel von Michel Torres Corona in der jungen Welt. In Teil 2, „Gescheiterte kommunistische Unbeweglichkeit“, kritisiert Velez die Propaganda, die Kuba als Opfer externer Mächte darstellt, und beleuchtet die hausgemachten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krisen des Landes. Er zeigt auf, dass Repression, fehlende Demokratie und staatliche Misswirtschaft die wahren Ursachen der Not der Bevölkerung sind, während Proteste und ziviler Widerstand den Willen des Volkes nach Freiheit und Menschenrechten sichtbar machen.

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Abstumpfende Gegendarstellung (Teil 1): „Die Hoffnung Kubas heißt Freiheit“

Unser Vorstand Legren Vélez kritisiert mit dieser Gegendarstellung, einen Artikel von Michel Torres Corona, erschienen in der Zeitung junge Welt. Dabei versucht er, Kuba als Opfer äußerer Mächte und als heldenhafte Widerstandsinsel darzustellen. Tatsächlich verschleiert er die interne Realität: Jahrzehntelange Misswirtschaft, politische Repression und fehlende Reformen sind die wahren Ursachen der Krise.

Besonders betroffen sind Kinder, deren Eltern gezwungen sind auszuwandern, Kinder politischer Gefangener und Familien, die staatlich getrennt werden, wenn Angehörige aus Missionen im Ausland abweichen. Dass ausgerechnet Kubaner in den USA Medikamente und Operationsmaterialien nach Kuba bringen müssen, zeigt die verheerende Unfähigkeit des Systems.

Die propagandistische Darstellung von Gesundheit, Bildung und Widerstand dient nur dazu, die Bevölkerung zu desinformieren und abzuschrecken. Die Gegendarstellung macht klar: Das Volk hält zusammen, während der kommunistische Staat versagt.

Das Titelbild zeigt die verstorbene Anführerin der „Damas de Blanco“ beim Drei-Königs-Treffen 2008 mit Kindern politischer Gefangener – ein starkes Symbol für Mut und Standhaftigkeit gegen staatliche Repression.

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Wir sind das Volk – kein Exponat der Revolution: Der „Convoy Nuestra América“ Symbol verfehlter Solidarität

Als MenschenDeCuba e.V. sehen wir im „Convoy Nuestra América“ vor allem ein politisches Spektakel, das die Realität der kubanischen Bevölkerung verfehlt. Während internationale Delegationen medienwirksam auftreten, leidet die Bevölkerung unter massiven Versorgungsproblemen. Aus unserer Sicht liegt die Hauptverantwortung für diese Krise bei der kubanischen Regierung, deren Misswirtschaft und fehlende Reformen die Lage über Jahre verschärft haben.

Wir kritisieren, dass solche Aktionen oft mehr der Inszenierung als echter Hilfe dienen und staatliche Strukturen stärken, statt die unabhängige Zivilgesellschaft zu unterstützen. Echte Solidarität bedeutet für uns, die Menschen vor Ort ernst zu nehmen, ihre Stimmen sichtbar zu machen und direkte, nachhaltige Hilfe zu leisten.

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Kuba am Scheideweg: Krise, Druck und die Hoffnung auf den Wandel

Der deutsch-kubanische Verein MenschenDeCuba e. V. zeigt Solidarität mit dem unabhängigen kubanischen Medienprojekt El4tico, dessen Gründer Ernesto Ricardo Medina und Kamil Zayas Pérez im Februar 2026 wegen ihrer kritischen Online-Beiträge festgenommen wurden. Ihr Projekt steht stellvertretend für eine junge Generation von Kubanerinnen und Kubanern, die soziale Medien nutzt, um über Politik, Gesellschaft und Rechte zu diskutieren.

MenschenDeCuba e. V. fordert ihre sofortige Freilassung und setzt sich für Meinungsfreiheit sowie die Unterstützung unabhängiger zivilgesellschaftlicher Initiativen ein. Gemeinsam haben beide Organisationen sich beim CCP Synergy-Programm des ifa-Instituts beworben, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und den Austausch zwischen Zivilgesellschaften zu fördern. Ziel ist es, die kubanische Jugend zu ermutigen, ihre Rechte zu kennen und aktiv an einer demokratischen Zukunft mitzuwirken.

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Nein zum Mörderkult – Demonstration gegen die Verherrlichung von Che Guevara in Berlin

Der Verein MenschenDeCuba e.V. und Vertreter der unabhängigen kubanischen Zivilgesellschaft kritisieren die geplante Verleihung des Rosa-Luxemburg-Preises an Aleida Guevara in Berlin. Aus ihrer Sicht trägt die Ehrung zur Verherrlichung von Ernesto „Che“ Guevara bei, dessen Rolle in der kubanischen Revolution mit Gewalt und Repression verbunden war.

Unter dem Motto „Nein zum Mörderkult“ rufen sie daher zu einer friedlichen Demonstration auf, um gegen diese Form der historischen Verklärung zu protestieren und auf die Menschenrechtslage in Kuba aufmerksam zu machen. Ziel ist es, ein Zeichen für Demokratie, Menschenwürde und die Freiheit des kubanischen Volkes zu setzen.

Demonstration:
Samstag, 11. April 2026
Vor dem Kino Babylon
Rosa-Luxemburg-Straße 31, 10178 Berlin

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Unser Video Blog

Der kubanische Aktivist und Influencer Luis Dener sendet uns eine Botschaft über die Freiheit. Es sind nachdenkliche Worte über die Essenz von unserem Aktivismus und warum wir, trotz aller Schwierigkeiten, nicht unser Engagement für die Befreiung Kubas der kommunistischen Diktatur aufgeben können. Eine Motivation für jene, die sich für Zukunft in Kuba engagieren, wo die Menschenrechte und die wahre Freiheit  aller Kubaner geachtet wird.

Unser Video Blog

Als Teil der Aktion für die Achtung der Menschenrechte in Kuba in Europa, wurde der verein MenschenDeCuba e.V. vom Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg eingeladen, einen Vortrag mit dem Titel „Kubas Tourismus: fataler Kurs“ zu halten. In einem einstündigen Vortrag hat unser Vorstand Legren Vélez  aktuelle soziale und politische Themen behandelt, darunter die Einschränkung von Freiheiten in Kuba und deren Auswirkungen auf die Tourismusbranche. Der Vortrag ist Teil einer Reihe, die von der Universität  Heidelberg organisiert wurde und aktuelle internationale Themen diskutiert.